Anmelden
KontaktbereichKontaktbereich Kontaktbereich

Beraterchat

Sie haben Fragen zu unseren Leistungen?

Chatten Sie mit uns. Klicken Sie dazu auf den Button und geben Sie Ihren Namen ein.

SSL verschlüsselte Übertragung
Unsere BLZ & BIC
BLZ37050198
BICCOLSDE33XXX

Top-Thema:

 
 

Top-Thema:

 
 

Entspannte Investition

 
 
 
 
 

Top-Thema:

Entspannte Investition 

Brexit-Wirren, Handelskriege und eine lahmende Weltkonjunktur – viele Indikatoren lassen Börsen im Krisenmodus vermuten.

Wider Erwarten befinden sich die Kurse aber im Höhenflug. Für Anlageexperten bestätigt sich damit, dass Risiken nicht überbewertet werden sollten. Vielmehr lohnt es sich, den Blick auf die langfristige Entwicklung an den Aktienmärkten zu richten und auch in turbulenten Zeiten kühlen Kopf zu bewahren. 

Mehr Drama ging kaum.

Nachdem sich der britische Premierminister Boris Johnson mit der Europäischen Union (EU) buchstäblich in letzter Minute auf ein Austrittsabkommen geeinigt hatte, schien der Brexit nah wie nie. Bis das Parlament die Pläne ausbremste – und Johnson über seinen Schatten springen und um erneuten Aufschub bitten musste. 

 

Wollen wir auseinandergehen – ja, nein, vielleicht?

Diese Frage treibt die Briten seit dreieinhalb Jahren um. Nicht nur die Bürger sind genervt. Auch die Unternehmen wollen endlich Klarheit, ob, wie und wann der Austritt Großbritanniens aus der EU erfolgt. Die Unsicherheit darüber liegt wie Mehltau auf der britischen Wirtschaft. Im zweiten Quartal ging das Bruttoinlandsprodukt erstmals seit dem Jahr 2012 zurück. Der Brexit ist derzeit aber beileibe nicht die einzige Unwägbarkeit für Anleger. Auch geopolitische Spannungen im zentralen Osten und der Handelskrieg zwischen den USA und China beziehungsweise Europa halten die Investoren seit Monaten auf Trab.  

 

Viele Anleger agieren besonnen

Die Zeichen für einen Abschwung nicht nur der Eurozone, sondern der gesamten Weltwirtschaft mehren sich also. Dennoch ist es fraglich, ob Anleger Aktien deshalb den Rücken kehren sollten. Denn angesichts äußerst niedriger Zinsen sind Anleihen kaum eine Alternative. „Mit rund eineinhalb Prozent ist die Inflationsrate aktuell zwar gering. Aber selbst damit nehmen Anleiheinvestoren eine reale Entwertung ihres Kapitals in Kauf“, sagt Markus Klöppel, Leiter ExpertenCenter Köln-Süd/West bei der Sparkasse KölnBonn.

Er rät auch sicherheitsorientierten Anlegern, Augenmaß zu wahren und Aktien nicht aus dem Blick zu verlieren. „Indizes wie der Dax oder der Dow Jones haben sich in den vergangenen Wochen erstaunlich gut entwickelt und zuletzt sogar zum Rekordlauf angesetzt. Das zeigt, dass das Gros der Anleger ruhig geblieben ist und Risiken nüchtern und mit ökonomischer Vernunft einschätzt.“ Viele Negativfaktoren seien zudem bereits in den Kursen eingepreist.  

 

Markus Klöppel

Leiter ExpertenCenter Köln-Süd/West 

 

Die Situation ist besser als die Stimmung

Auch Dr. Ulrich Kater, Chefvolkswirt der Deka, macht Anlegern Mut: „Tatsächlich sind die Lage der Unternehmen und die Situation am Arbeitsmarkt besser als es in der Öffentlichkeit wahrgenommen wird. Auch die Auftragsbücher der Unternehmen sind vielfach noch gut gefüllt.“ Wenn die Ruhe im Handelsstreit anhalte, dürfte das den wirtschaftlichen Ausblick deutlich aufhellen. „Sollten jedoch die Belastungsfaktoren länger anhalten oder sich gar verschärfen, könnten die Aktienmärkte noch einmal einen Gang zurückschalten“, schränkt er ein. „Allerdings wird die Weltwirtschaft sich nicht dauerhaft in Rückgängen befinden, die nächste Erholung an den Aktienmärkten wäre programmiert.“

Strategisch handelnde Anleger denken deshalb voraus. „Bereits eine leichte Verbesserung der Konjunkturfrühindikatoren könnte ausreichen, um die Aktienmärkte weiter anzuschieben“, glaubt Klöppel. Deka-Experte Kater hat dabei auch die langfristige Entwicklung im Blick. „Trotz aller politischen Katastrophen und Crash-Ereignisse in den vergangenen dreißig Jahren hat der Dax eine durchschnittliche jährliche Rendite von knapp neun Prozent erreicht.“ 

 

Diversifikation

Breite Streuung - einfach erklärt!

Breite Streuung sinnvoll

Klöppel mahnt daher, die Börsensituation nicht einseitig zu betrachten. „Anleger überschätzen häufig die Risiken und unterschätzen die sich bietenden Chancen.“ Für diejenigen, die der Ruhe an den Börsen nicht trauen, hat er ein probates Mittel parat: „Wer unsicher ist, sollte sein Anlagekapital aufteilen und über einen längeren Zeitraum investieren. Wichtig ist dabei eine breite Streuung auf verschiedene Regionen und Branchen.“ Selbst bei kleineren Summen sei das über Investmentfonds ganz einfach möglich. „Mit Fondssparplänen zum Beispiel können Anleger ihr Kapital auf viele Märkte und Aktientitel verteilen und so ihr Wertpapiervermögen systematisch und gezielt diversifizieren“, weiß Klöppel. 

 

Die weiteren Themen:

Bitte beachten Sie: 
Wertentwicklungen in der Vergangenheit sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Die Informationen dienen ausschließlich Informationszwecken und stellen weder eine Anlageempfehlung noch ein Angebot zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder sonstigen Finanzinstrumenten dar. Sie ersetzen nicht eine anleger- und anlagegerechte Beratung. Die Informationen sind nicht als Grundlage für irgendeine vertragliche oder anderweitige Verpflichtung gedacht, noch ersetzen sie eine Rechts- und / oder Steuerberatung. 

Bildnachweise:
Foto Top-Thema: "Marcel ter Bekke" 
Foto Schon gewusst?: "C: Shutterstock"
Foto Marktbericht: "Mint Images - Henry Arden" 

 Cookie Branding
Schließen

Wir, als Ihre Sparkasse, verwenden Cookies, um Ihnen die Funktionen auf unserer Website optimal zur Verfügung zu stellen. Darüber hinaus verwenden wir Cookies, die lediglich zu Statistikzwecken, zur Reichweitenmessung oder zur Anzeige personalisierter Inhalte genutzt werden. Detaillierte Informationen über Art, Herkunft und Zweck dieser Cookies finden Sie in unserer Erklärung zum Datenschutz. Durch Klick auf „Einstellungen anpassen“ können Sie bestimmen, welche Cookies wir auf Grundlage Ihrer Einwilligung verwenden dürfen. Sie haben außerdem die Möglichkeit, dem Einsatz von Cookies, die nicht Ihrer Einwilligung bedürfen, zu widersprechen. Durch Klick auf “Zustimmen“ willigen Sie der Verwendung aller auf dieser Website einsetzbaren Cookies ein. Ihre Einwilligung ist freiwillig. Sie können diese jederzeit in "Erklärung zum Datenschutz" widerrufen oder dort Ihre Cookie-Einstellungen ändern.

i