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Marktbericht:

Angespannte Situation

 

Der europäische Aktienmarkt hat gemessen am EuroStoxx-50-Index das dritte Quartal mit einem Gewinn beendet.

Auch der Deutsche Leitindex DAX und der US-amerikanische S&P 500 kamen in diesem Zeitraum auf ein kleines Plus. Das ist insofern erstaunlich, als dass sich das fundamentale Umfeld in diesen drei Monaten alles andere als positiv entwickelt hat. Konjunkturängste und politische Krisen wie etwa die Bürgerproteste in Hongkong und der sich verschärfende Konflikt mit dem Iran hatten die Kurse zwar zeitweise auf Talfahrt geschickt. Doch in den vergangenen Wochen hat sich die Stimmung an den Märkten aufgehellt. Ein wichtiger Unterstützungspfeiler ist dabei die lockere Geldpolitik der Notenbanken dies- und jenseits des Atlantiks. Das sollte allerdings den nüchternen Blick auf die Fundamentaldaten nicht trüben. Besonders die deutsche Volkswirtschaft ist wegen ihrer Exportorientierung von den globalen Rahmenbedingungen strukturell als auch konjunkturell belastet. Dies strahlt negativ auf den Rest der Eurozone aus, was sich sowohl an den Stimmungsindikatoren der Unternehmen, als auch an schwächeren realwirtschaftlichen Daten deutlich ablesen lässt.

Dargestellter Zeitraum:
01.01.2019 bis 30.09.2019
In Prozent; indexiert 01.01.2019 = 100 Punkte
Sparkasse KölnBonn; Quelle: Datastream

Bitte beachten Sie:
Daten aus der Vergangenheit lassen keine Rückschlüsse auf zukünftige Entwicklungen zu. Die dargestellte Index-Entwicklung bildet nur einen begrenzten Zeitraum ab. Die hier ablesbaren Werte stellen nicht zwingend Ober- und Untergrenze der in Zukunft denkbaren Werte dar.

 

Mangel an Alternativen, Überschuss an Liquidität

Die Frage ist, welche Sichtweise sich an den Märkten bis zum Jahresende durchsetzen wird. Die geopolitischen Verwerfungen  – insbesondere der Handelsstreit der USA mit China und Europa – werden aller Wahrscheinlichkeit nach anhalten und damit weiter für Unsicherheit sorgen. Das wird das Tempo in der Weltwirtschaft weiter bremsen. Das Aufbrechen von globalen Lieferketten sorgt bei den Unternehmen für höhere Kosten und Zurückhaltung bei Investitionen. Die Firmengewinne haben daher auf ihrem niedrigen Niveau kaum Spielraum nach oben. Auch der Brexit bleibt ein Belastungsfaktor vor allem für die europäischen Aktien. Vor diesem Hintergrund bekommen die jüngsten geldpolitischen Lockerungsschritte in der Eurozone und in den USA besonderes Gewicht. Angesichts steigender politischer Risiken und zunehmender Unsicherheiten bei vielen Investoren sind die Notenbanken mit ihrer offensiven Geldpolitik mehr und mehr eine Art Versicherung für den Aktienmarkt. Das Verlustpotenzial scheint jedenfalls angesichts der weiter in die Märkte fließenden Liquidität begrenzt. Die Wochen bis zum Jahresende dürften angesichts der vielen ungelösten Probleme dennoch von stärkeren Kursschwankungen gekennzeichnet sein. Per Saldo dürften sich die Kurse nach der jüngsten Kurserholung insgesamt eher seitwärts bewegen. 

 

Die weiteren Themen:

Bitte beachten Sie: 
Wertentwicklungen in der Vergangenheit sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Die Informationen dienen ausschließlich Informationszwecken und stellen weder eine Anlageempfehlung noch ein Angebot zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder sonstigen Finanzinstrumenten dar. Sie ersetzen nicht eine anleger- und anlagegerechte Beratung. Die Informationen sind nicht als Grundlage für irgendeine vertragliche oder anderweitige Verpflichtung gedacht, noch ersetzen sie eine Rechts- und / oder Steuerberatung. 

Bildnachweise:
Foto Top-Thema: "Marcel ter Bekke" 
Foto Schon gewusst?: "C: Shutterstock"
Foto Marktbericht: "Mint Images - Henry Arden" 

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