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Marktbericht:

Das Wichtigste in Kürze:

  • Starke Unternehmensberichtssaison für das zweite Quartal 2021
  • Dax weiter in der Nähe seiner Rekordmarke
  • Auch in den kommenden Quartalen werden Unternehmensgewinne mit überdurchschnittlichen Raten zunehmen
  • Aktienanlagen bleiben zum Ausgleich der Inflation das Maß aller Dinge 

Im Fokus 

Euroland-Aktien erzielten im August neue Jahreshöchststände. Der Mangel an attraktiven Anlagealternativen, negative Realzinsen, ein starkes Wirtschaftswachstum, deutlich steigende Unternehmensgewinne, solide Dividenden und weitgehend neutrale Bewertungsniveaus führen zu einer hohen Nachfrage nach Aktien. Weiterhin sorgt die Lockerung von Corona-Restriktionen in Kombination mit einer aufgestauten Nachfrage und einem günstigen internationalen Umfeld für gute wirtschaftliche Perspektiven. Problematisch sind hingegen Materialknappheit und logistische Engpässe. Die Unternehmensberichtssaison für das zweite Quartal verlief hervorragend. Die Gewinne stiegen kräftig und übertrafen die Analystenprognosen deutlich. Saisonalität, der weit verbreitete Optimismus der Anleger, die bevorstehende Anpassung in der US-Geldpolitik und überraschend schwache Wirtschaftsdaten sind einige der potenziellen Auslöser für eine eventuelle vorübergehende Korrektur an den Märkten. Diese wäre eine gute Kaufgelegenheit für mittel- bis langfristig orientierte Anleger. 

Perspektiven
Die Aktienmärkte der Eurozone bleiben durch die anhaltend niedrigen EZB-Leitzinsen, tief negative Realzinsen (Nominalzins minus Inflationserwartungen), den anhaltenden Konjunkturaufschwung, den Schub durch den EU-Wiederaufbaufonds und kräftig steigende Unternehmensgewinne auf längere Sicht gut unterstützt. 2021 und 2022 werden die Unternehmensgewinne mit überdurchschnittlichen Raten zunehmen. Das ist in Kombination mit der aktuell neutralen Bewertung eine gute Basis für weitere Kursgewinne. Zudem sind die soliden Dividendenrenditen im Niedrig- bzw. Negativzinsumfeld für viele Investoren attraktiv. Schwächephasen sollten daher als Kaufgelegenheiten wahrgenommen werden, solange es keine drastische Eintrübung der Aussichten gibt. Hauptrisiken bleiben in diesem Zusammenhang eine Impfstoff-resistente Virusmutation sowie ein nachhaltiger, spürbarer Inflationsanstieg, der die Zentralbanken zu einer Straffung der Geldpolitik zwingt.

Quelle: Deka

Bitte beachten Sie: 
Wertentwicklungen in der Vergangenheit sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Die Informationen dienen ausschließlich Informationszwecken und stellen weder eine Anlageempfehlung noch ein Angebot zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder sonstigen Finanzinstrumenten dar. Sie ersetzen nicht eine anleger- und anlagegerechte Beratung. Die Informationen sind nicht als Grundlage für irgendeine vertragliche oder anderweitige Verpflichtung gedacht, noch ersetzen sie eine Rechts- und / oder Steuerberatung.

 

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