Jubiläumsauftakt der Sparkasse KölnBonn: mehr als eine halbe Million Euro für gemeinnützige Projekte

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  • Jubiläumsfeier im Kölner Gürzenich mit Gästen aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft
  • Institut setzt zum 200. Geburtstag starken Fokus auf Bildungsförderung
  • Mehrwert für alle: Spendenaktionen kommen Vereinen und Projekten in Köln und Bonn zu Gute

Mit ihrer Auftaktveranstaltung hat die Sparkasse KölnBonn am Dienstagabend das Jubiläumsjahr zu ihrem 200‑jährigen Bestehen eröffnet. Rund 850 geladene Gäste aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft feierten mit der Sparkasse KölnBonn im Kölner Gürzenich, wo ihnen ein abwechslungsreiches Programm die Bedeutung des Instituts für die Region lebhaft vor Augen führte.

Im Mittelpunkt des Abends stand nicht nur der Rückblick auf 200 Jahre Institutsgeschichte, sondern vor allem der Blick nach vorn: auf konkrete Projekte, gesellschaftliche Verantwortung und gemeinsames Handeln für Köln und Bonn. "Sparkassen sind keine Banken wie alle anderen. Unsere Gewinne fließen nicht an Aktionäre oder Mitglieder, sondern kommen den Menschen hier vor Ort zugute – als Bürgerdividende“, betonte der Vorstandsvorsitzende Ulrich Voigt. "Gerade in unserem Jubiläumsjahr ist es uns wichtig, dieses Prinzip sichtbar und erlebbar zu machen."

Starke Verbundenheit mit ihren Heimatstädten – damals wie heute

Passend zum Markenversprechen „Füreinander Hier“ werde die Sparkasse KölnBonn ihr Engagement für die Region daher im Jahr 2026 weiter ausbauen: "Hier vor Ort unterstützen wir gezielt Familien und Senioren. Wir wollen, dass Kinder gute Bildung erhalten und ihre Welt besser verstehen lernen. Wir unterstützen Sportvereine und Bildungsprojekte. Wir fördern und erhalten Kultur – setzen uns ein für mehr Zusammenhalt in der Gesellschaft. Wir stärken die Demokratie und investieren damit in eine lebenswerte Zukunft. Insgesamt sind allein im vergangenen Jahr rund 19 Millionen Euro in über 4.000 Projekte geflossen", so Voigt.

Auch Dr. Ralph Elster, Vorsitzender des Verwaltungsrates der Sparkasse KölnBonn, hob die besondere Rolle des Instituts hervor: "Als Anstalten des öffentlichen Rechts gehören Sparkassen ihren Trägerstädten und damit den Bürgerinnen und Bürgern. Sie sind Banken für alle Menschen." Diese demokratische Verankerung bilde die Grundlage für ihr gesellschaftliches Engagement.

Spendenaktionen mit unmittelbarer Wirkung

Von diesem Engagement konnten sich die geladenen Gäste ein ganz konkretes Bild machen. Ein besonderes Highlight der Veranstaltung war eine Spendenaktion zugunsten gemeinnütziger Projekte in Köln und Bonn. Jeder Gast erhielt vier Münzen im Wert von jeweils 25 Euro, die direkt an Ständen der geförderten Vereine und Initiativen auf dem eigens zu diesem Zweck errichteten Marktplatz im Gürzenich gespendet werden konnten. Zusätzlich überraschte die Sparkasse KölnBonn alle Gäste im Nachgang mit einem Gutschein über weitere 100 Euro, der auf der Crowdfunding‑Plattform hiermitherz.de eingelöst werden kann.

Darüber hinaus hat die Sparkasse KölnBonn eine Verdoppelungsaktion gestartet, an der sich alle Bürgerinnen und Bürger beteiligen können: Für jede eingegangene Spende von bis zu 500 Euro auf hiermitherz.de legt das Kreditinstitut noch einmal dieselbe Summe dazu – solange bis das dafür bereitgestellte Aktionsbudget der Sparkasse in Höhe von 200.000 Euro ausgeschöpft ist und damit durch die Verdoppelung 400.000 Euro zusammengekommen sind. Mit diesen Aktionen zum Auftakt ihres Jubiläumsjahres sorgt die Sparkasse gemeinsam mit den Gästen und den Bürgerinnen und Bürgern dafür, dass insgesamt mehr als eine halbe Million Euro in gemeinnützige Projekte fließt.

Bildung als Förderschwerpunkt des Jubiläumsjahres

Neben ihrem breiten regionalen Engagement setzt die Sparkasse KölnBonn in diesem Jahr einen besonderen Fokus auf das Thema Bildung. Zwei neue Initiativen wurden bei der Veranstaltung präsentiert:

Mit der MINIPHÄNOMENTA macht die Stiftung Wissen der Sparkasse KölnBonn Naturwissenschaften und Technik für Grundschulkinder erlebbar. Die mobile Mitmach‑Ausstellung ermöglicht es Kindern, MINT-Phänomene selbst zu entdecken und auszuprobieren, zum Beispiel zu Themen wie Sinne und Wahrnehmung, Strom und Magnete sowie Bewegung und Kräfte. In den kommenden Jahren sollen bis zu 250 Grundschulen in Köln und Bonn das Angebot in Anspruch nehmen können.

Ab dem kommenden Schuljahr bringt der Förderverein der Sparkasse KölnBonn e. V. zudem einen "Bildungsbus" an den Start. Schulen können den Bus kostenfrei buchen, um mit ihren Klassen Bildungs‑ und Kultureinrichtungen in Köln und Bonn zu besuchen. Die Ziele bestimmen die Schulen selbst. Die Idee geht auf einen Beitrag von Ulrich Voigt im Rahmen der Initiative „100 Ideen für Köln“ des Kölner Stadt-Anzeigers im Jahr 2025 zurück und wird nun in die Praxis umgesetzt. Der Nutzen: Lehrkräfte werden entlastet, da für sie der organisatorische Aufwand der An- und Abreise entfällt; Kindern und Jugendlichen erhalten leichteren Zugang zu außerschulischer Bildung.

Kölner und Bonner Oberbürgermeister würdigen Bedeutung des Instituts

Der Kölner Oberbürgermeister Torsten Burmester und sein Bonner Amtskollege Guido Déus unterstrichen die Bedeutung der Sparkasse als Hausbank und verlässliche Partnerin ihrer Städte. "Ob Förderung des Breitensports, Finanzierung von Wohnraum und Infrastruktur oder als Unterstützerin der Gründerszene – die Sparkasse KölnBonn ist ein wirtschaftlicher Stabilitätsfaktor und trägt zur Entwicklung unserer Region bei“, betonte Burmester. So hat das Institut beispielsweise in seiner Funktion als Finanzierungspartnerin allein 2026 mehr als 1.200 Arbeitsplätze geschaffen beziehungsweise gesichert.

Guido Déus ergänzte: "Man erkennt Freunde daran, wenn es einem nicht so gut geht. Gerade in Krisenzeiten hat die Sparkasse KölnBonn da unterstützt, wo Hilfe benötigt wurde." Als Beispiele nannte er die schnelle Hilfe nach der Flut an der Ahr, die Unterstützung von Projekten für ukrainische Kriegsgeflüchtete oder das Engagement zur Demokratieförderung im Superwahljahr. "Darin zeigt sich: Die Sparkasse übernimmt Verantwortung für ihre Heimat und die Menschen hier."

Verantwortung für Geschichte und Zukunft

Die Sparkasse nimmt das Jubiläumsjahr nicht nur als Anlass zum Feiern, sondern auch, um ihre eigene Geschichte transparent zu machen – auch die schwierigen Kapitel wie ihre Rolle im Nationalsozialismus. "Unser Versprechen 'Füreinander Hier' verpflichtet auch zu Ehrlichkeit. Und daran halten wir uns", betonte der Vorstandsvorsitzende Ulrich Voigt.

Für die wissenschaftliche Aufarbeitung der Vergangenheit hatte sich das Institut renommierte Expertinnen und Experten als Beratungsgremium an die Seite geholt. Während der Veranstaltung gaben ausgewählte Mitglieder erste Einblicke in die Erkenntnisse: Prof. Dr. Dr. Udo Di Fabio, Richter des Bundesverfassungsgerichts a.D., und Dr. Henning Borggräfe, Direktor des NS-Dokumentationszentrums Köln. Dr. Damian van Melis, Geschäftsführer des Greven Verlags, berichtete über die Arbeit an zwei Büchern, die die Historie der Sparkasse KölnBonn umfassend darstellen.

Vertieft wird der Blick in die Geschichte am 21. Mai 2026. Dann werden der Öffentlichkeit die beiden Publikationen im KOMED-Saal in Köln erstmals vorgestellt. Im Sommer folgen zudem Verlegungen von Stolpersteinen für frühere Kundinnen und Kunden, die zu den Opfern des Nationalsozialismus gehören.

Ein Jahr voller Begegnungen

Der Jubiläumsauftakt im Kölner Gürzenich bildete den Startpunkt für zahlreiche weitere Aktionen und Veranstaltungen im Laufe des Jahres 2026. Die Aktivitäten richten sich nicht nur an Mitarbeitende sowie Kundinnen und Kunden, sondern auch an alle Bürgerinnen und Bürger, um gesellschaftlich näher zu rücken und gemeinsame Momente zu teilen. Eine Übersicht über alle Termine und Aktivitäten findet sich unter www.sparkasse‑koelnbonn.de/200.

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weiterführende Informationen

  • Medieninfo zum Download

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  • Die Oberbürgermeister der Städte Köln und Bonn mit dem Vorstands- und Verwaltungsratsvorsitzenden der Sparkasse KölnBonn

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  • Cathrin Dauven, Dr. Andreas Dartsch, Ulrich Voigt, Stephan Ortolf, Rainer Virnich

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  • Impression vom Gürzenich

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  • Tanzperformance von Sadeck Waff bildete den Auftakt des Bühnenprogramms

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  • Gemeinnützige Projekte werben auf dem Marktplatz um Spenden: hier die Klinikclowns

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  • Der inklusive Chor des Therapiezentrums Bonn bildete den emotionalen Schlussakt des Bühnenprogramms

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