- Historische Skulptur aus dem ersten Bonner Sparkassengebäude ist ab sofort im Lichthof der Filialdirektion am Friedensplatz zu sehen
- Feierliche Enthüllung: Sparkassenvorstand Dr. Andreas Dartsch und Bonns Oberbürgermeister Guido Déus würdigen Bedeutung des "Sparlieschens"
- Langfristige Leihgabe des Stadtmuseums Bonn
Zum 200-jährigen Jubiläum der Sparkasse KölnBonn kehrt ein besonderes Stück Bonner Stadt- und Sparkassengeschichte an seinen Ursprungsort zurück: das sogenannte „Sparlieschen“. Die historische Skulptur aus dem Jahr 1913 war einst der Schlussstein über dem Eingangstor des ersten Bonner Sparkassengebäudes am Friedensplatz und ist ab sofort im Lichthof der Filialdirektion Friedensplatz öffentlich zu sehen. Bei der feierlichen Enthüllung am gestrigen Mittwoch wurde sie nach 71 Jahren wieder der Öffentlichkeit präsentiert.
"Sparlieschen" verkörpert Gründungsidee der Sparkassen
Die Skulptur des überregional bekannten Bonner Bildhauers Karl Menser zeigt einen weiblichen Kopf mit einer Hand, die eine Münze in eine Spardose steckt. "Diese unscheinbare Geste steht für unseren Gründungsgedanken: die finanzielle Vorsorge für 'Jedermann – und -frau'", sagt Dr. Andreas Dartsch, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Sparkasse KölnBonn. "Die Geste findet sich auch im allseits bekannten Logo der Sparkassen wieder. Das S mit dem roten Punkt darüber symbolisiert eine Münze, die in eine stilisierte Spardose fällt."
Rettung durch Bonner Bürgerinnen und Bürger
Dass das "Sparlieschen" heute noch – bis auf kleinere "Blessuren" – so gut erhalten ist, ist dem Engagement Bonner Bürgerinnen und Bürger zu verdanken: Nach dem Abriss des ersten Sparkassengebäudes im Jahr 1955 rettete der Architekt Walter Müller-Koch das 360 Kilogramm schwere Kunstwerk aus dem Bauschutt. Nach dessen Tod gelangte es zu der befreundeten Bonner Familie Kampkötter. Sie bewahrte sie im Garten auf und schenkte sie 2025 dem Stadtmuseum Bonn. Da das Museum derzeit kein eigenes Gebäude hat, übergibt es die Skulptur als langfristige Leihgabe an die Sparkasse KölnBonn. "Wir freuen uns, das 'Sparlieschen' nun an prominenter Stelle und für die Öffentlichkeit zugänglich an ihrem historischen Ursprungsort langfristig ausstellen zu dürfen", betont Dartsch.
Symbol der engen Verbindung zwischen Stadt und Sparkasse
Bonns Oberbürgermeister Guido Déus würdigt die Rückkehr der Skulptur als bedeutendes Zeichen der Verbundenheit des Instituts mit Bonn: „Es ist Ausdruck der Zusammengehörigkeit von Stadt und Sparkasse, ihrer Verwurzelung in Bonn, die kaum besser verdeutlicht werden könnte als mit diesem 'Stück' Geschichte. Hier im Lichthof der Sparkasse wird es von nun an Architektur-, Stadt- und Sparkassengeschichte vermitteln."
Die Rückkehr des "Sparlieschens" ist Teil des Jubiläumsprogramms zum 200-jährigen Bestehen der Sparkasse KölnBonn. Mit Ausstellungen, Veranstaltungen und Publikationen macht das Institut in seinem Jubiläumsjahr seine Geschichte und seine tiefe Verwurzelung in Köln und Bonn sichtbar und erlebbar. Die Aktivitäten richten sich nicht nur an Mitarbeitende sowie Kundinnen und Kunden, sondern auch an alle Bürgerinnen und Bürger. Ziel ist es, Begegnungen zu schaffen und gemeinsame Momente zu ermöglichen.
Informationen über anstehende Termine und Aktivitäten finden sich unter www.sparkasse‑koelnbonn.de/200.







