Sparkasse KölnBonn wächst im Geschäftsjahr 2025 stabil und steuert auf Bilanzsumme von 30 Milliarden Euro zu

Bild zur Pressemitteilung: Sparkasse KölnBonn wächst im Geschäftsjahr 2025 stabil und steuert auf Bilanzsumme von 30 Milliarden Euro zu
  • Positiver Trend im Baufinanzierungsgeschäft setzt sich fort
  • Rekordjahr für GründerCenter: 240 Vorhaben begleitet, 1.200 Arbeitsplätze in der Region gesichert
  • Neue Struktur im Privatkundengeschäft für noch stärkeren Kundenfokus
  • Vorbereitungen auf EZB-Aufsicht schreiten planmäßig voran
  • Über 4.000 gemeinnützige Projekte profitieren mit 18,8 Mio. Euro vom regionalen Engagement – so viele wie nie zuvor
  • Zahlreiche Aktivitäten zum 200-jährigen Jubiläum geplant

12. März 2026

Die Sparkasse KölnBonn hat das Geschäftsjahr 2025 in einem anspruchsvollen wirtschaftlichen Umfeld gut abgeschlossen und ihre Ertragskraft weiter gestärkt. Wie das Institut im Rahmen seiner Bilanz-Pressekonferenz mitteilte, stieg die Bilanzsumme auf 29,2 Milliarden Euro und liegt damit deutlich über dem Vorjahreswert von 28,1 Milliarden Euro. Bereits heute ist absehbar, dass das Institut Ende 2026 die Bilanzsumme von 30 Milliarden Euro überschreiten wird – dem Schwellenwert, ab dem die Aufsicht von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) auf die Europäische Zentralbank (EZB) übergeht.

Der Vorstandsvorsitzende Ulrich Voigt bezeichnet die positive Geschäftsentwicklung als wichtigen Wachstumsschritt mit Signalwirkung: „Wir sorgen auch in herausfordernden Zeiten für Stabilität und wachsen: durch wirtschaftliche Stärke, klare Prioritäten und eine tiefe regionale Verankerung. Mit dem Erreichen der 30-Milliarden-Marke werden wir unseren Wachstumspfad noch konsequenter verfolgen. Das eröffnet neue Perspektiven – etwa für größere Finanzierungsmandate und ein noch breiteres regionales Wirkungsfeld.“

Stabilität in herausforderndem Umfeld

Trotz eines anspruchsvollen Marktumfelds zeigt die Sparkasse KölnBonn im abgelaufenen Geschäftsjahr ein insgesamt stabiles und ausgewogenes Profil. Das Betriebsergebnis vor Bewertung lag mit 295 Millionen Euro erwartungsgemäß unter dem starken Vorjahr (359 Mio. Euro) und bleibt auf einem tragfähigen Niveau. Die Summe aus Risikovorsorge und neutralem Ergebnis fällt mit 45,5 Mio. Euro deutlich niedriger aus als 2024 (113 Mio. Euro). Wie im Vorjahr fließen 110 Mio. Euro in die Reserven für banktypische Risiken.

Auf der Ertragsseite erzielte die Sparkasse einen Zinsüberschuss von rund 540 Mio. Euro (Vorjahr: 581 Mio. Euro). Der Rückgang ist in erster Linie auf den Zinsniveaurückgang im Kontext der EZB-Leitzinssenkungen zurückzuführen. Der Provisionsüberschuss konnte hingegen leicht auf 225 Mio. Euro gesteigert werden (2024: 222 Mio. Euro). Ergebnistreiber waren neben der erfreulichen Entwicklung bei den Girokonten (rund 8.000 neue Konten), der Zahlungsverkehr sowie das von der letztjährigen Aktienrallye unterstützte Wertpapiergeschäft.

Der Sachaufwand erhöhte sich auf 219 Mio. Euro (2024: 205 Mio. Euro). Ausschlaggebend dafür war insbesondere die gestiegene Inflation, aber auch Kosten für die Umsetzung der IT-Sicherheitsrichtlinie DORA sowie die Umstellung auf den IRB-Ansatz (Internal Ratings Based Approach) zur Bemessung der aufsichtsrechtlich geforderten Kapitalquoten. Auch Investitionen in die Modernisierung des Filialnetzes und in die Neustrukturierung des Privatkundenbetriebs mit dem Ziel einer stärkeren Kundenorientierung sind in den Sachkosten enthalten. Der Personalaufwand stieg auf 278 Mio. Euro (2024: 263 Mio. Euro), was vor allem auf die tarifvertraglichen Anpassungen der Gehälter zurückzuführen ist. Zum 31. Dezember 2025 beschäftigte die Sparkasse KölnBonn insgesamt 3.537 Mitarbeitende (2024: 3.543).

Weichen für EZB-Aufsicht werden gestellt

Das Ergebnis vor Steuern steigt leicht auf knapp 140 Mio. Euro. Der Bilanzgewinn bewegt sich mit 36,6 Mio. Euro nahezu auf Vorjahresniveau (37,4 Mio. Euro), was die Fähigkeit der Sparkasse unterstreicht, weiterhin solide Überschüsse zu erwirtschaften und ihre Rücklagen zu stärken. Cathrin Dauven, stellvertretendes Vorstandsmitglied der Sparkasse KölnBonn und zuständig für den Bereich Finanzen, ordnet diese Entwicklung ein: „Unser Kerngeschäft hat sich auch 2025 als ausgesprochen robust erwiesen. Natürlich spüren wir in der Ergebnisrechnung die regulatorisch bedingten Kosten. Gleichzeitig ist es uns dank des großen Engagements unserer Mitarbeitenden und des Vertrauens unserer Kundinnen und Kunden gelungen, ein solides Betriebsergebnis zu erzielen und unsere Ertragskraft auf einem tragfähigen Niveau zu halten. Damit schaffen wir genau die Voraussetzungen, die wir für den sicheren und verantwortungsvollen Übergang in die EZB‑Aufsicht brauchen.“

Besonders hervorzuheben ist der starke Sprung in der harten Kernkapitalquote auf 18,9 Prozent (2024: 13,6 Prozent). Dieser resultiert aus der erfolgreichen Umstellung auf den IRB-Ansatz. Mit 18,9 Prozent liegt die Sparkasse KölnBonn komfortabel über den regulatorischen Mindestanforderungen und ist damit sehr gut auf den bevorstehenden Aufsichtswechsel vorbereitet.

Stark präsentierte sich auch die Passivseite: Das Einlagenvolumen lag mit 24,4 Mrd. Euro deutlich über dem Vorjahresergebnis (23,3 Mrd. Euro). Dieser Anstieg wurde vor allem von den Sichteinlagen und Tagesgeldern getrieben, deren Bestand um knapp zwei Mrd. Euro auf 16,7 Mrd. Euro wuchs. Leichte Rückgänge hatten hingegen die Spar- und Termineinlagen zu verzeichnen. Sie erreichten 6,6 Mrd. Euro (2024: 7,2 Mrd. Euro). „Kundinnen und Kunden halten damit ähnlich dem Vorjahr an der Reservenbildung auf ihren Konten fest, um in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten kurzfristig darauf zurückgreifen zu können“, erläutert Dauven. Das Volumen von Sparkassenbriefen und Schuldverschreibungen nahm ebenfalls leicht ab auf 1,1 Mrd. Euro (Vorjahr: 1,3 Mrd. Euro).

Der Kreditbestand erreichte zum Jahresende einen Wert von 22,3 Mrd. Euro – eine halbe Mrd. Euro mehr als vor einem Jahr. Sowohl der Firmenkundenbereich mit 14,5 Mrd. Euro (Vorjahr: 14,2 Mrd. Euro) als auch der Privatkundenbereich mit 6,4 Mrd. Euro (Vorjahr: 6,3 Mrd. Euro) konnten dabei leicht zulegen. Ihre starke Stellung im Markt unterstreicht die Sparkasse KölnBonn zudem mit unverändert hoher Zahl von 721.000 Privat- und 115.000 Firmenkundinnen und              -kunden.

Darüber freut Voigt sich besonders: „Das Vertrauen der Menschen, der Unternehmen und der kommunalen Einrichtungen in uns als verlässliche Partnerin war auch im 200. Jahr unserer Geschichte ungebrochen. Wir erfüllen unseren öffentlichen Auftrag: die regionale Wirtschaft verlässlich mit Krediten zu versorgen und finanzielle Stabilität im Geschäftsgebiet zu sichern. Das macht die Sparkasse wirtschaftlich effizient und langfristig zukunftsfest.“

Spürbare Erholung in der Baufinanzierung

In der Baufinanzierung hat sich 2025 der positive Trend aus dem Vorjahr bestätigt: Sowohl private (624 Mio. Euro) als auch gewerbliche Kundinnen und Kunden (501 Mio. Euro) stellten vermehrt Finanzierungsanfragen. Insgesamt erreichte das Neugeschäft einen Wert von 1,2 Mrd. Euro und markiert damit eine sichtbare Belebung nach 927 Mio. Euro in 2024, auch wenn historische Höchststände noch nicht wieder erreicht wurden.

Die spürbare Erholung in der Baufinanzierung ist dabei nicht allein auf eine wieder anziehende Nachfrage zurückzuführen. Maßgeblich waren auch die verbesserten Konditionen der Sparkasse KölnBonn, die für viele Kundinnen und Kunden den Ausschlag gaben. Ebenso zahlte sich wieder die strategische Neuausrichtung vom Jahr 2024 aus: Seitdem bietet das Institut Immobilieninteressierten nicht mehr nur hauseigene Finanzierungen an, sondern vermittelt auch institutsfremde Angebote.

Die starke Baufinanzierung wirkte zudem als Impulsgeber für zusätzliche Geschäfte: Insbesondere mit den Töchtern        S-Immobilienpartner und finja für Versicherungsberatung ließen sich Cross-Selling-Potenziale heben. Damit zeigt sich, dass die Weichenstellungen positive Effekte für das ganze Ökosystem der Sparkasse erzeugen.

Auch das Depotvolumen der Sparkasse KölnBonn konnte sowohl durch Wertzuwachs als auch Mittelzufluss im vergangenen Geschäftsjahr auf 21,7 Mrd. Euro (Vorjahr: 20,2 Mrd. Euro) weiter zulegen. Mit einem Plus von 900 Mio. Euro stieg das Volumen von Investmentfonds und Vermögensverwaltungsprodukten gegenüber dem Vorjahr besonders kräftig auf 10,6 Mrd. Euro. Der Aktienbestand stieg ebenfalls stark auf 4,4 Mrd. Euro (Vorjahr: 3,9 Mrd. Euro). Festverzinsliche Wertpapiere legten leicht zu auf 6,7 Mrd. Euro (Vorjahr: 6,6 Mrd. Euro).

Mehr Nähe, Beratung und Flexibilität im Privatkundengeschäft

Das Jahr 2025 hat die Sparkasse KölnBonn genutzt, um ihr Privatkundengeschäft neu aufzustellen und noch stärker am Bedarf der Kundinnen und Kunden auszurichten. Die Veränderungen greifen seit dem Jahreswechsel. Kern der Neustrukturierung ist die klare Trennung von Service- und Beratungsaufgaben, wodurch die Beratenden mehr Zeit für individuelle Kundengespräche haben und eine neue zentrale Serviceeinheit Kundenanfragen noch schneller bearbeitet. Gleichzeitig sorgt ein standortübergreifendes Betreuungskonzept für schnellere und flexiblere Terminvereinbarungen. Dabei können die Kundinnen und Kunden wählen, ob sie lieber in der Filiale, telefonisch oder per Video beraten werden möchten.

Ein besonderes Element ist die neue Beratungseinheit „YOUNG“, die gezielt die Bedarfe von Kundinnen und Kunden zwischen 18 und 30 Jahren aufgreift. Die Beraterinnen und Berater sind hierfür speziell geschult und häufig selbst im Alter der Zielgruppe, um Finanzthemen auf Augenhöhe zu erklären – unterstützt durch passgenaue Formate wie Workshops zur Finanzbildung oder digitale Informationsangebote. Für eine unkomplizierte Klärung von Fragen wurde zudem für alle Kundinnen und Kunden die zentrale Rufnummer 0221-22 66 22 66 eingerichtet. Hier erhalten sie Beratung zu vielen Finanzprodukten und können direkt ihre Serviceanliegen besprechen.

GründerCenter: Jobmotor für die Region

Ein weiterer Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit lag 2025 erneut in der Unterstützung von Gründerinnen und Gründern sowie bei Unternehmensnachfolgen. In einem insgesamt leicht steigenden Marktumfeld konnte das GründerCenter der Sparkasse KölnBonn die Anzahl der begleiteten Vorhaben auf 243 steigern (Vorjahr: 233). Ursachen dafür sind weitere Marktanteilgewinne im klassischen Gründungsgeschäft sowie das stark gewachsene Startup-Segment mit der 2024 gegründeten Einheit „Startup Solutions“. Auch das Finanzierungsvolumen ist deutlich gewachsen: auf 49,5 Mio. Euro (2024: 42,5 Mio. Euro). Dies ist vor allem darauf zurückzuführen, dass es dem Team „Startup Solutions“ gelungen ist, mit 17,6 Mio. Euro deutliche Zuflüsse von Venture-Capital-Einlagen zu akquirieren (2024: 7,3 Mio. Euro) – ein starkes Signal für das Vertrauen, das das Team der Sparkasse KölnBonn im Markt genießt.

Besonders bemerkenswert: Mit 1.246 geschaffenen beziehungsweise gesicherten Arbeitsplätzen – ein deutlicher Anstieg gegenüber dem Vorjahr (960) – leistete das Institut einen spürbaren Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung der Region. In einer Zeit, in der viele Branchen mit Stellenabbau konfrontiert sind, zeigt diese Entwicklung die Bedeutung der Sparkasse als Stabilitäts- und Wachstumspartner für die hier ansässigen Unternehmen.

Für das Jahr 2026 und die Folgejahre erwartet das GründerCenter der Sparkasse KölnBonn eine deutliche Zunahme bei Nachfolgefinanzierungen und der strategischen Begleitung von Unternehmensübergaben. Mit dem neu aufgesetzten Projekt „Zukunftsmanagement“ etabliert das Team dabei einen essenziellen, ganzheitlichen Ansatz, der Ruhestandsplanung und Unternehmensnachfolge systematisch miteinander verbindet. Das Ziel: frühzeitig Planungssicherheit für Kundinnen und Kunden schaffen.

Regionales Engagement: Sparkasse fördert so viele Projekte wie nie zuvor

Ihr Markenversprechen "Füreinander Hier" macht die Sparkasse KölnBonn insbesondere durch ihr regionales Engagement erlebbar. Im Jahr 2025 konnten davon 4.050 Projekte in den Bereichen Bildung, Kultur, Sport und Soziales profitieren – 658 mehr als vor einem Jahr und so viele wie nie zuvor! Das Fördervolumen lag bei 18,8 Mio. Euro und damit nur knapp unter dem Rekord des Vorjahres (19,2 Mio.). Im Jubiläumsjahr 2026 will die Sparkasse KölnBonn das Fördervolumen deutlich erhöhen.

Ein großes Anliegen der Sparkasse KölnBonn ist die Demokratieförderung. Anlässlich der Kommunalwahlen am 14. September 2025 forcierte das Institut sein Engagement in diesem Bereich. Mit einem Projektvolumen von rund einer Mio. Euro setzte die Sparkasse KölnBonn in Zusammenarbeit mit lokalen Partnern vielfältige Maßnahmen für Bürgerinnen und Bürger um. Die Ziele: Informationen für eine fundierte Wahlentscheidung bieten, zur Teilhabe ermutigen und Austausch ermöglichen.

Weitere zentrale Pfeiler des regionalen Engagements sind die Themen Bildung und Sport, da sie das Miteinander und die Zukunft der Region maßgeblich prägen. Mit einer besonderen Aktion stärkte die Sparkasse KölnBonn im vergangenen Herbst Schülerinnen und Schüler auf dem Weg zum Schulabschluss. Jede weiterführende Schule in Köln und Bonn konnte 7.500 Euro als Förderung erhalten – für Klassenfahrten, Laborausstattung und andere Zwecke. Das entspricht einem Fördertopf von insgesamt rund 1,5 Mio. Euro. Auch die Einrichtung einer Juniorprofessur für Banking an der Universität zu Köln unterstützt die Sparkasse für sieben Jahre: mit insgesamt rund einer Million Euro. Im Bereich Sport profitierten lokale Vereine von der Förderung, ebenso wie regionale Spitzenvereine wie der 1. FC Köln, Fortuna Köln, Viktoria Köln und die Kölner Haie.

Das Engagement ergänzen die neun Stiftungen, die Stiftungsgemeinschaft „Gemeinschaft stiften“ und der Förderverein der Sparkasse KölnBonn. Ein besonderes Leuchtturmprojekt des Fördervereins stellt das mobile Schwimmbad „Mobi“ dar, das 2025 in den fünfjährigen Betrieb startete und die Schwimmfähigkeit von Kindern und Jugendlichen in Köln und Bonn nachhaltig stärkt. Die Sparkasse KölnBonn fördert das Projekt mit rund 3 Mio. Euro.

Weiterhin großer Beliebtheit erfreut sich die von der Sparkasse gegründete Spendenplattform hiermitherz.de. Hier gingen durch Privatspenden und von der Sparkasse ausgegebene Spendengutscheine 800.000 Euro für Herzensprojekte ein. Als sehr erfolgreich erwiesen sich erneut zwei Verdoppelungsaktionen, bei denen die Sparkasse KölnBonn die Summe der eingegangenen Spenden verdoppelte. Auf diese Weise kamen 600.000 Euro zusammen.

Ausblick auf 2026 und das 200-jährige Jubiläum

2026 wird für die Sparkasse KölnBonn ein Jahr des Fortschritts und der besonderen Verantwortung, so Voigt: „Wir wollen unsere starke Marktstellung weiter ausbauen – nicht als Selbstzweck, sondern um neue Geschäftsfelder zu erschließen, größere Kredite zu vergeben und Unternehmen in der Region zusätzliche Möglichkeiten zu eröffnen.“ Cathrin Dauven ergänzt: „Auch für die Bürgerinnen und Bürger von Köln und Bonn entsteht ein Mehrwert. Denn geschäftliches Wachstum bedeutet auch, dass wir mehr Geld in Projekte geben können, die das Leben hier vor Ort noch lebenswerter machen.“ Gerade in einem anspruchsvollen Umfeld sei Wachstum ein wichtiger Hebel, um die eigene Ertragsbasis zu stärken und die zusätzlichen Aufsichtskosten der künftigen EZB-Regulierung nachhaltig zu tragen.

Die Vorbereitungen auf die Aufsicht durch die EZB treibt die Sparkasse KölnBonn konsequent und akribisch voran. Das Projekt ist auf vier Jahre bis Mitte 2029 angelegt – bis zur erwarteten Umstellung in 2028 sowie der Durchführung des ersten EZB-Stresstests in 2029. Voigt ist überzeugt: „Der Wechsel in die europäische Aufsicht ist nicht nur ein regulatorischer Schritt nach außen. Er eröffnet auch nach innen neue Chancen, zusätzliche Karrierewege für Mitarbeitende und stärkt uns als moderne Arbeitgeberin in einer Region, die um Talente konkurriert.“

Ab April startet die Sparkasse KölnBonn mit der Produktinnovation S-Neo. Damit bietet sie künftig ein rein digitales Depot an, das direkt in der Sparkassen‑App integriert ist und sich an die wachsende Gruppe digital affiner Anlegerinnen und Anleger richtet, die ihre Depotentscheidungen selbst treffen möchten. „S‑Neo ist unser Hebel, um im digitalen Wertpapier‑Umfeld konkurrenzfähig mit Neobrokern zu bleiben und neue Kundengruppen zu erschließen. Als eine der ersten Sparkassen können wir unseren Kundinnen und Kunden das neue S-Neo zu hochattraktiven Konditionen anbieten“, verrät Voigt. Kundinnen und Kunden können Wertpapiergeschäfte künftig rund um die Uhr in der App durchführen – ohne Grundgebühren, zu einem Transaktionspreis von 0,95 Euro.

Im Firmenkundengeschäft nutzt die Sparkasse KölnBonn künftig mit neoshare s eine moderne, KI-gestützte Kollaborations- und Transaktionsplattform für Immobilieninvestoren, Sparkassen-Mitarbeitende, mögliche Konsortialpartner und weitere Beteiligte an einem Immobilienprojekt. Neoshare s automatisiert zentrale Prozessschritte, reduziert manuelle Tätigkeiten, bietet einen zentralen Datenraum und liefert eine deutlich schnellere und präzisere Entscheidungsgrundlage für Markt und Marktfolge der Sparkasse. „Auf diese Weise entsteht ein modernes und effizientes Arbeitsumfeld, das sowohl die Zusammenarbeit aller Beteiligten verbessert als auch die Bearbeitung komplexer Finanzierungen für Firmenkunden spürbar beschleunigt“, erklärt Voigt. „Damit stärkt die Sparkasse KölnBonn ihre Wettbewerbsfähigkeit in einem zunehmend digitalen Marktumfeld und setzt im Firmenkundengeschäft einen sichtbaren Akzent.“ Die von der neoshare AG entwickelte und speziell auf die Bedürfnisse der Sparkassen angepasste Anwendung befindet sich seit Februar 2026 im Live-Betrieb. 

Zudem steht 2026 ein besonderes Jubiläum an: „Wir feiern in diesem Jahr unser 200-jähriges Bestehen. Passend zu unserem Claim 'Füreinander Hier' werden wir unser Engagement für die Region weiter ausbauen und Veranstaltungen für unsere Kundinnen und Kunden ebenso wie für Bürgerinnen und Bürger in Filialen, Stadtteilen und Veedeln anbieten“, erklärt Voigt. „Neben den gemeinsamen Momenten mit den Menschen ist uns die transparente Auseinandersetzung mit der Geschichte unserer Sparkasse besonders wichtig. Wir haben diese vollumfänglich aufbereiten lassen und planen hierzu verschiedene Aktionen, um die Öffentlichkeit daran teilhaben zu lassen. Unsere Ziele dabei: Verantwortung für Vergangenes übernehmen und die Zukunft unserer Region gestalten.“

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