Die 200-jährige Geschichte der Sparkasse KölnBonn

Die 200-jährige Geschichte der Sparkasse KölnBonn

Seit unserer Gründung ist viel passiert. Zu unserem Jubiläum blicken wir zurück auf unsere Historie und erkunden, wie wir wurden, wer wir heute sind.

200 Jahre voller Veränderungen

Vor 200 Jahren begann unsere Erfolgsgeschichte, genau hier – in Köln-Bonn. Seitdem haben wir uns unentwegt weiterentwickelt, neue Geschäftsbereiche erschlossen und viele Menschen begleitet – als Finanzinstitut, als Arbeitgeberin, vor allem aber als Unterstützerin und Möglichmacherin. Denn: Die letzten 200 Jahre haben eines immer wieder bewiesen: Auf die Menschen und Unternehmen in der Region zu setzen, ist immer die richtige Entscheidung.

Aus Verantwortung gewachsen, engagiert für die Zukunft 

1826 öffnete die erste Sparkasse in Köln. 1844 folgte das erste Institut in Bonn. Das Ziel: Allen Menschen Zugang zu Finanzdienstleistungen zu verschaffen – und sie so am gesellschaftlichen Leben teilhaben zu lassen. Das ist bis heute unser Versprechen an die Region – seit mehr als 73.049 Tagen sind wir
"Füreinander Hier".

Geld allein war nie unser Handwerk. Sondern das, was wir damit für die Region bewegen können.

Als Finanzinstitut verwalten, sparen, mehren, investieren, verstehen wir Geld. Und seit 200 Jahren tun wir das, um die Menschen in Köln und Bonn noch erfolgreicher zu machen. Doch wie wurden wir zu der Sparkasse, die wir heute sind? Um diese Frage zu beantworten und Positives daraus für die Zukunft abzuleiten, haben wir unsere Geschichte umfangreich aufbereiten lassen.  

2000-2026

2000-2026: Unsere jüngste Geschichte

Euro-Tausch Friedensplatz Bonn 2002

Der Beginn eines neuen Jahrtausends 

Als das neue Millennium anbricht, steht uns als Sparkasse Großes bevor: die Euro-Einführung, die mit Siebenmeilenstiefeln fortschreitende Digitalisierung, die Weiterentwicklung unserer Region zum wirtschaftlichen und kulturellen Epizentrum. 2005 bündeln wir deshalb unsere Kräfte: Aus der Stadtsparkasse Köln und der Sparkasse Bonn wird die Sparkasse KölnBonn. Doch: In den ersten Jahren belasten riskante Beteiligungen, Affären und deren juristische Aufarbeitung das Haus. Diese Zeit war unbequem, aber sie hat unsere Prioritäten geschärft. Sicherheit, Transparenz und Verlässlichkeit sind eben nicht verhandelbar.

Seitdem investieren wir konsequent in die Zukunft, etwa in neue Filialformate und mehr digitale Beratung. In der Corona-Krise haben wir Menschen und Unternehmen unbürokratisch geholfen – und so ganze Existenzen gesichert. Dazu kommt unser Einsatz für Nachhaltigkeit, neue Kooperationen und Themen, die über reines Banking hinausgehen: Unterstützung für Senioren, Einsatz von KI und unser Engagement für Demokratie.

1950-2000

1950-2000: Wiederaufbau und Aufbruch 

1951: Wohnungsbaufinanzierung Sparkasse der Stadt Köln

Wie kommt man nach zwei Weltkriegen wieder auf die Beine? Gemeinsam.

In der Nachkriegszeit müssen sich unsere Vorgängerinstitute neu ordnen. Ab den 1950ern wird aus dem Wiederaufbau eine Aufbruchsgeschichte: Wir finanzieren Mittelstand, Wohnen und Infrastruktur, begleiten Privatpersonen zunehmend auch mit Krediten und neuen Anlageformen. Wohnraum entsteht, Service wird neu interpretiert – das reicht von frühen Innovationen wie Autoschaltern und später Geldautomaten bis hin zur elektronischen Datenverarbeitung.

Gleichzeitig wächst unsere Rolle als Unterstützerin der Region. Wir gründen unsere Stiftungen und setzen uns für die Förderung von Jugend, Sport, Bildung und Kultur ein.

1920-1950

1920 – 1950: die schwierigsten Jahrzehnte

1943: Filiale Zülpicherstraße durch Luftmine zerstört

1920-1950: Die NS-Zeit: ein dunkles Kapitel der Sparkasse KölnBonn

Die 1920er beginnen mit einem Schock: Hyperinflation entwertet Erspartes und Rücklagen, die Anzahl der Konten fällt drastisch.

Die Zeit des Nationalsozialismus schließt sich an – und ist ein dunkles Kapitel unserer Historie. Unsere Vorgänger-Sparkassen werden gleichgeschaltet und in das Unrechtsregime eingebunden. Jüdische Kundinnen und Kunden werden ausgegrenzt, ihre Rechte eingeschränkt, Konten aufgelöst und Eigentum zwangsversteigert. Heute wissen wir: Verantwortung ist nicht nur wirtschaftlich zu verstehen. Deshalb bewahren wir die Erinnerung an diejenigen, die dem NS-Regime zum Opfer gefallen sind – und setzen uns dafür ein, dass sich Geschichte nicht wiederholt.

Der Zweite Weltkrieg hinterlässt massive Zerstörung, vor allem in Köln. Die Stadtsparkasse Köln verliert Menschen. Fast alle Filialen und Unterlagen werden zerstört. Der Betrieb läuft nur unter größten Einschränkungen weiter. Nach 1945 beginnt der Wiederaufbau. Mit der Währungsreform 1948 werden viele Konten gelöscht und Spareinlagen drastisch verringert. Wir beginnen von vorne, um wieder verlässlich für unsere Region da zu sein.

Patengeschenk 1935

Historische Aufarbeitung unserer NS-Vergangenheit

Anlässlich unseres Jubiläums hat der Historiker Dr. Jörg Lichter die Geschichte der Sparkasse KölnBonn umfassend recherchiert und aufgearbeitet, einschließlich ihrer Rolle während der NS-Zeit. Die Ergebnisse seiner Forschung erscheinen in diesem Jahr als Buch im Greven Verlag Köln. 

Darüber hinaus werden wir in unserem Jubiläumsjahr neue Stolpersteine in Köln und in Bonn verlegen lassen und eine längerfristige Zusammenarbeit mit dem NS-Dokumentationszentrum in Köln starten.

 

1900-1920

1900–1920: von der Weiterentwicklung des
Bankings zur Zäsur 

Eingang zur Hauptstelle der Kölner Sparkasse mit der Front des alten Hauses "Zum Maulbeerbaum"

Die Jahrhundertwende schlägt ein neues Kapitel im Banking auf – und in KölnBonn

Giro-Geschäft, Scheckverkehr, Gehaltsüberweisungen, mehr Technik, größere Sparkassen – die Jahrhundertwende bringt zahlreiche Veränderungen. In Bonn entsteht 1913 eine neue Hauptstelle, in Köln ziehen wir ebenfalls in einen Neubau. Die Stadtgesellschaft in der Region wächst – und kann dabei auf unsere Unterstützung mit Konten, Krediten & Co. zählen. Auch in Bonn eröffnen wir jetzt erste Filialen.

Der Erste Weltkrieg bricht aus – und gleicht einer Zäsur. Unsere Vorgänger-Sparkassen bauen Konten und Einlagen zwar aus, doch ihr Schwerpunkt verschiebt sich massiv auf Kriegsfinanzierung. Wir waren in dieser Zeit ein wichtiges Rad im staatlichen Finanzsystem.

1805-1900

1850–1900: Wachstum und Professionalisierung

Geschäftsgebäude der Kölner Armenverwaltung, in dem die Kölner Sparkasse von 1847-1888 untergebracht war

Stetes Wachstum bringt Erfolg

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts reifen unsere Institute zu stabilen Größen in der Region heran. Das Spargeschäft wächst stark - Einlagen überschreiten immer wieder große Meilensteine, die Zahl der Sparbücher steigt rasant.

Organisatorisch lösen sich Leihhaus und Sparkasse zunehmend voneinander, weil unser Geschäftsmodell als Sparkasse größer und moderner wird. Wir eröffnen Filialen in Deutz, Ehrenfeld und Nippes, wo die Menschen Sparbücher anlegen und Geld ein- wie auszahlen können. In Bonn entwickeln sich neben dem Spar- besonders das Hypotheken- und Kommunalkreditgeschäft – passend zu einer Stadt, die sich als Wohn- und Verwaltungsstandort verändert. Gegen Ende des Jahrhunderts werden wir eigenständiger, Technik und Prozesse moderner, und aus einer reinen Sparinstitution wird Schritt für Schritt eine leistungsfähige Finanzpartnerin für immer mehr Menschen und Unternehmen.

1805-1850

1805–1850: Aus einer sozialen Idee wird eine Institution

Der Start von etwas Großem: der Sparkasse in Köln und Bonn 

Unsere Geschichte beginnt mit einer sozialen Idee: Auch Menschen mit wenig Geld soll Sparen und Vorsorgen ermöglicht werden, um am gesellschaftlichen Leben teilhaben zu können. In Köln wurde schon ab 1805 um ein Leihhaus und später eine Sparkasse gerungen, weil ein großer Teil der Bevölkerung unterstützungsbedürftig war. 1820 startete zunächst das Leihhaus. Am 1. Januar 1826 eröffnete dann die erste Kölner Sparkasse: anfangs ausdrücklich für Kleinstsparende gedacht.

In Bonn drängen die Bürger auf eine Sparkasse: 1842 wurde das Sparkassenreglement genehmigt. 1844 eröffnet die erste Bonner Sparkasse im Alten Rathaus, gemeinsam mit einem Leihhaus. Schon früh zeigt sich, was bis heute bleibt: Wir wachsen nicht aus reinem Selbstzweck, sondern weil die Menschen und die Region uns brauchen.

Unsere Geschichte geht weiter.

Füreinander Hier

Wir sind dankbar, optimistisch und voller Tatendrang. Vor allem aber sind wir: Füreinander Hier.

Unsere 200-jährige Geschichte hat uns wieder und wieder gezeigt, wie wichtig wir für den Erfolg einer ganzen Region sind. Köln und Bonn brauchen gesunde, erfolgreiche Finanzen. Und die Menschen hier wollen eine Ansprechpartnerin in guten, schlechten, stabilen, unsicheren, in allen Zeiten. 

Genau das sind wir. Seit 200 Jahren. Und an jedem Tag davon haben wir Möglichkeiten eröffnet.

Wir freuen uns auf die nächsten 200 Jahre!

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